H 002 – Verkehrsunfall auf der A 63 mit 3 PKW


Einsatz-Nummer: H 002
Datum: 07.01.2020
Alarmierung: 12:18
Einsatzende: 14:41
Einsatz-Stichwort: Verkehrsunfall A 63

Auf der A 63 Fahrtrichtung Mainz kam es auf dem Autobahnparkplatz Steinbach zu einem folgenschweren Unfall.
Ein PKW, welcher auf der Autobahn fuhr, musst einem unvermittelt ausscherenden LKW ausweichen, kam auf den Beginn der Seitenleitplanke und flog mehrere Meter auf den Autobahnparkplatz Steinbach. Dort traf das Fahrzeug ein rastendes Ehepaar. Die Frau war sofort tot, der Mann schwer verletzt. 2 weitere Fahrzeuge wurden von dem PKW z.T. stark beschädigt, eine weitere Person schwer, eine leicht verletzt. Der Fahrer des ausgewichenen Fahrzeuges befand sich beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte noch schwer verletzt in seinem Fahrzeug. Aufgrund seiner Verletzungen und Position sowie der Deformierung des Fahrzeugwracks, musste er mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Er wurde währenddessen vom Rettungsdienst versorgt.

Zu dem Einsatz wurden die Feuerwehren Winnweiler, Enkenbach-Alsenborn und die Berufsfeuerwehr Kaiserslautern alarmiert. Durch die gleichzeitige Alarmierung konnte die Feuerwehr Enkenbach die Kräfte der Feuerwehr Winnweiler und den Rettungsdienst zeitnah unterstützen. Die Schwerlasteinheit der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern wurde nicht benötigt und konnte abdrehen.
Von der Integrierten Leitstelle wurden darüber hinaus 2 Rettungshubschrauber, 3 Rettungswagen, 1 Krankentransportwagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst eine Leitende Notärztin und der Kreisfeuerwehrinspekteur zur Einsatzstellen entsendet.
Die Abfahrt zum Parkplatz wurde voll gesperrt, die 3 Patienten medizinisch versorgt, der Brandschutz sichergestellt und eine größere Menge auslaufender Betriebsstoffe aufgenommen. 3 weitere betroffene Personen wurde psychologisch betreut. Im weiteren Verlauf wurde dafür die PSNV (Psychosozialenotfallversorgung)-Einheit des Donnersbergkreises alarmiert. Zur Erstellung eines Lagebildes wurde auch die Feuerwehr-Drohne, in Abstimmung mit dem Flugbetrieb der Rettungshubschrauber, eingesetzt.

Die nachgeforderte Autobahnmeisterei (LBM) übernahm im weiteren Verlauf die Sicherungs- und Absperrmaßnahmen. Ebenso kümmerte sie sich um die Reinigung der stark verschmutzten Fahrbahn. Die Polizei übernahm die Ermittlungen an der Einsatzstelle. An sie wurde nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen die Einsatzstelle übergeben.