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Indienststellung einer Drohne bei der Feuerwehr Winnweiler

Am ersten Wochenende im Juli fand in den Feuerwehr Winnweiler die Ausbildung in der Steuerung der kürzlich erworbenen Drohne statt.
Neben den technischen Aspekten der Steuerung, wurde von einem Fachunternehmen auch rechtliche Grundlagen und einsatztaktische Möglichkeiten vermittelt.

An der insgesamt 16 Stunden währenden Ausbildung nahmen 9 Feuerwehrangehörige Teil. Ein Anteil der Ausbildungskosten wurden vom Feuerwehrförderverein Winnweiler getragen.

Der Quadrocopter verfügt über eine normalsichtige und eine Wärmebildkamera und kann somit ein breites Einsatzspektrum abdecken.
So erhält die Einsatzleitung die Fähigkeit sich einen schnellen und dauerhaften Überblick an Einsatzstellen zu verschaffen und in Echtzeit die Lage und Kräftepositionierung zu verfolgen. Beispielsweise ist dies von Bedeutung bei Einsätzen in verschachtelter Bebauung, Großbränden und bei größeren Verkehrsunfällen.
Insbesondere für Einsatzlagen wie Personensuchen, Wasserrettungseinsätzen, Gefahrstoffeinsätzen oder Waldbränden, wie sie in den letzten Monaten und Jahren auch vermehrt zu bewältigen waren, ist die Drohne jedoch eine bedeutende Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten.
Ein nicht zu verkennender Faktor ist der, dass auch mit Hilfe der Fernübertragen in einem Lagezentrum die jeweilige Situation beurteilt, aber auch der Einsatz hochwertig dokumentiert werden kann.

Da der Quadrocopter für den Einsatz im ganzen Donnersbergkreis zur Verfügung stehen soll, hat sich dieser bei der Beschaffung entsprechend beteiligt und bindet ihn in die Konzepte zur überregionalen Gefahrenabwehr ein.

Die Leitung der Feuerwehr Winnweiler zeigt sich überzeugt, dass somit für ein großes Einsatzgebiet ein verhältnismäßig kostengünstiges, jedoch sehr wertvolles und zukunftsweisendes Einsatzmittel zur Verfügung steht.

   

 

Ausbildung der Feuerwehren Sippersfeld und Winnweiler in Wasserrettung

Am Mittwoch den 12. Juli wurde im Schwimmbad Winnweiler ein Ausbildungsabend mit dem Thema Wasserrettung durchgeführt. Dieses Einsatzstichwort kommt zwar nicht häufig vor, musste in den vergangenen Jahren aber sehr wohl bewältigt werden und hat naturgemäß eine entsprechende Brisanz.

Daher wurden Angehörige der Feuerwehr Sippersfeld zunächst von Personal des Schwimmbades in grundlegenden Techniken, wie Schleppgriffen, Befreiungsgriffen und allgemeinen Verhaltensregeln geschult. Von Einsatzkräften der Feuerwehr Winnweiler wurden die Möglichkeiten der Rettung mittels Drehleiter geübt und die weiteren Übungen unterstützt.

Im weiteren Verlauf wurden verschiedenste Möglichkeiten erprobt und von ihrer Wirkung und Schnelligkeit verglichen. Dazu gehörten das Zuwerfen von Auftriebsmitteln, das schnelle Anschwimmen mit Rettungsweste und Sicherungsleine, die Rettung mit Hilfe von Schlauchbooten, das Schwimmen mit Schutzausrüstung und vieles mehr. Auch wurden allgemeine Sicherheitsregeln, wie sie in und am Gewässer beachtet werden müssen, den Teilnehmern vermittelt, ebenso wie das Sonderfeld der Eisrettung. Inhalte der Schulung waren auch vorbereitende Maßnahmen für den Einsatz der Feuerwehrtaucher der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern, welche bei jedem Wasserrettungseinsatz direkt mitalarmiert werden.

Alle Beteiligten waren mit den Erkenntnissen der Ausbildung sehr zufrieden. Eine Wiederholung wird künftig regelmäßig erfolgen. Die Feuerwehrangehörigen hoffen zwar, dass sie das erworbene Können nie anwenden müssen, sehen sich jedoch nun für solche Situationen bestmöglich gewappnet.

Hinweis:

Grundsätzlich ist in allen Gewässern der VG Winnweiler das Baden verboten und lebensgefährlich. Allein aufgrund von Untiefen, Bewuchs, Treibgut und Gegenständen aller Art unter der Wasseroberfläche ist eine große Gefahr gegeben. Darüber hinaus sind die jeweiligen Wasserflächen nicht von Rettungsschwimmerpersonal überwacht und oftmals für Rettungskräfte schwer anfahrbar.

   

 

Übergabe von Ausrüstung an die Feuerwehr Sippersfeld

Am 28. Juni wurde vom Förderverein der Feuerwehr Sippersfeld beschaffte Ausrüstung an die Feuerwehr übergeben und von Wehrführer Hans-Peter Dech sowie seinem Stellvertreter Jörg Gerber in Empfang genommen.

Neben einem Wassersauger, mit dem in den immer häufiger auftretenden Unwetterszenarien direkt vor Ort, aber auch im Umland effizienter dem Bürger geholfen werden kann, wurden auch spezielle Gurte für Atemschutzgeräte beschafft, die jeweils einen Absturzsicherungsgurt integriert haben.
Damit wird nicht nur die Beschaffung von eigens für diese Zwecke vorgesehene Gurte gespart, sondern auch die Sicherheit der Einsatzkräfte beträchtlich erhöht, da sie künftig immer alles in einem System mitführen und somit für jedwede Situation gerüstet sind.

Bürgermeister Rudolf Jacob honorierte die Unterstützung des Fördervereins in diesen Bereichen, da die Verbandsgemeinde zwar als Träger in der Pflicht zur Beschaffung der notwendigen und vorgeschriebenen Ausrüstung steht, trotzdem eine Erweiterung der Optionen für die Wehren dem Bürger immens zugutekommt.
Wehrleiter Christian Füllert hob insbesondere die Verbesserung der Sicherheit des Personals durch die neue Atemschutzausrüstung hervor und führte aus, dass mit Hilfe der Fördervereine oftmals schneller und unkomplizierter den immer kürzeren Innovationszyklen im Bereich der Technik begegnet werden kann.

Ferner wurde von der Feuerwehr Sippersfeld in Eigenleistung eine Notstromeinspeisung für das Feuerwehrhaus installiert, wohingegen die Verbandsgemeinde hierfür die Materialkosten trug.
Diese Maßnahme ermöglicht das Gebäude auch im Falle eines längeren Stromausfalls zu betreiben und auch als Versorgungs- und Anlaufpunkt für die Bevölkerung zur Verfügung zu haben.    

Aktuelle Waldbrandgefährdung

ausgewähltes Produkt zur Leistung:

Symposium zur technisch-medizinischen Unfallrettung

Am Freitag den 12.05. und dem darauffolgenden Samstag fand in Winnweiler erstmalig ein Symposium zur technischen-medizinischen Unfallrettung statt.
Die Feuerwehr Winnweiler hatte dieses Ausbildungswochenende organisiert, um der rasanten Entwicklung in dem Bereich der Fahrzeugtechnologie zu entsprechen, aber auch die jüngsten Erkenntnisse aus dem medizinischen Bereich umzusetzen.
Insbesondere stand jedoch der Austausch zwischen den Organisationen im Vordergrund, welche bei Unfallgeschehen zusammenwirken. In der Praxis hat sich oft gezeigt, dass Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst an Einsatzstellen zwar das gleiche Ziel verfolgen, nämlich den betroffenen Menschen bestmöglich zu helfen, oftmals jedoch die Perspektiven und Notwendigkeiten des jeweils anderen nicht hinreichend kennen.
Am Freitagabend fanden sich erfreulich viele Vertreter, insgesamt knapp 100 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus dem ganzen Donnersbergkreis, den Landkreisen Kaiserslautern, Bad-Kreuznach, Südwestpfalz sowie der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern, Rettungsdienstangehörige, Angehörige der im Katastrophenschutz eingebundenen Hilfsorganisationen sowie des THW zu den Vorträgen in der Aula der Realschule Plus in Winnweiler ein. Experten der Berufsfeuerwehren Wiesbaden und Ludwigshafen führten die neusten Grundsätze und Untersuchungsergebnisse zum technischen und taktischen Vorgehen bei Verkehrsunfällen aus. Ein Schwerpunkt war hier auch die herausfordernde Thematik der Abhandlung von Unfällen mit LKW.
Ein Leitender Notarzt sowie ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst des Donnersbergkreises erläuterten die Belange des Rettungsdienstes und die Sichtungssystematik bei einem Massenanfall von Verletzten. Der Stellvertretende Leiter der Rettungsdienst Westpfalz GmbH führte die strukturelle Aufstellung des Rettungsdienstes in der Region aus und leitete dann zu den Auswirkungen von dieser auf die Einsatzabläufe über.
Final rundete ein Verbindungsbeamter der Polizei die Vortragsreihe ab, indem er Arbeitsweise und Prioritäten seiner Organisation bei den jeweiligen Schadenlagen umfassend und anschaulich schilderte.
Der Abend wurde mit einer Podiumsdiskussion aller Referenten und einem aufschlussreichen Meinungsaustausch abgeschlossen.
Am darauffolgenden Samstag konnten 32 Feuerwehrangehörige sowie 2 Vertreter des THW an insgesamt 4 Stationen nahe der Feuerwache Winnweiler praktisch die Rettungsmöglichkeiten an Fahrzeugwracks üben.Im Verlauf des Tages wurde mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät, Seilwinden, Handwerkzeugen und weiteren Hilfsmitteln die Befreiung aus den verschiedensten Unfalllagen ausgebildet. Hierzu wurden 9 PKW-Wracks entsprechend realistisch präpariert. Am Nachmittag wurde dann in einer Abschlussübung ein Unfall zwischen 2 LKW und 3 PKW simuliert.
Angenommen wurden dabei insgesamt 14 teils schwerstverletzte und eingeklemmte Personen. Die Verletzten wurden durch 3 Dummys und 10 Verletztenmimen dargestellt. Die Verletztendarsteller, welche sich aus Personal der Bundesrettungshundestaffel und Feuerwehrangehörigen zusammensetzte, wurden von der Schminkgruppe des Roten Kreuzes realistisch geschminkt und spielten ihr Verhalten entsprechend den angenommenen Verletzungen.
Den Einsatzkräften der Feuerwehr, des THW, der Schnelleinsatzgruppe Sanität des Katastrophenschutzes, des Rettungsdienstes sowie dem Leitenden Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst mit dem Führungsfahrzeug des Landkreises bot sich daher ein eindrucksvolles und forderndes Szenario. Es galt die Sichtung und Prioritätenfestlegung für die Behandlung der Patienten festzulegen, da gerade in der Erstphase eines Einsatzes noch nicht ausreichend Kräfte vor Ort sind, um allen gleichzeitig helfen zu können. Rettungsdienst und Feuerwehr mussten sich dann auch engmaschig absprechen, damit die kritischen Patienten schnellstmöglich aus den Fahrzeugen mit hydraulischen Geräten gerettet werden konnten. Mitunter mussten zwei eingeklemmte LKW-Fahrer sowie mehrere schwer eingeklemmte Personen aus PKW, einer davon komplett unter einem Sattelauflieger befindlich, mit technischen Maßnahmen befreit und medizinisch versorgt werden.
Bei dieser Abschlussübung konnten daher die in den beiden Tagen vermittelten theoretischen und praktischen Inhalte in die Tat umgesetzt werden.
Alle Teilnehmer bewerteten den Erkenntnisgewinn und den gemeinsamen Austausch als überaus positiv. Insbesondere wurde durch die Veranstaltung der Geist der Ganzheitlichkeit der Gefahrenabwehr geschärft.  

 

5_KATWARN_logo-120x46_jda“KatWarn” für behördliche Warnung bei Großschadenslagen direkt auf Ihr Handy.In den letzten Wochen wurde bereits in den Medien über die Telefon-App “KatWarn” berichtet. Diese Anwendung wurde vom Land Rheinland-Pfalz zusammen mit „Fraunhofer FOKUS“ entwickelt, kann kostenlos auf Smartphones herunter geladen werden und warnt frühzeitig vor drohenden Gefahren bei Großschadenslagen. Beispielsweise bei Großbränden, Bombenfunde bzw. -entschärfungen oder Unwetterlagen. Auf Wunsch kann mit Hilfe des GPS-Empfängers im Handy die Anwendung den Aufenthaltsort bestimmen und somit vor regionalen Gefahren warnen. Zudem bietet die Webseite von KatWarn die Möglichkeit sich per SMS zu registrieren und somit Unwetterwarnungen ohne die Nutzung dieser App zu erhalten.Weitere Details und Links zum Download finden Sie unter www.katwarn.de oder im Android Google-Play-Store bzw. Apple App Store wenn Sie nach “katwarn” suchen.