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Übergabe eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges sowie eines

Mannschaftstransportfahrzeuges an die Feuerwehr Winnweiler

 

Am Samstag den 27.01.2018 wurde in der Feuerwache Winnweiler ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20/20) feierlich an die Wehr übergeben. Ebenso erfolgte die Übergabe des Schlüssels eines Mannschaftstransportfahrzeuges, welches ein mit wirtschaftlichem Totalschaden an den für die Fahrtüchtigkeit relevanten Teilen, außer Dienst gestelltes Fahrzeug ersetzt.

Der Einladung waren zahlreiche Feuerwehrangehörige, insbesondere Führungskräfte, aus der Verbandsgemeinde Winnweiler sowie den umliegenden Gebietskörperschaften gefolgt. Ebenso waren auch Vertreter weiterer Hilfsdienste und Organisationen sowie Vertreter der Politik, an deren Spitze Landrat Rainer Guth, anwesend.

Bürgermeister Rudolf Jacob begrüßte alle Anwesenden und dankte u.a. auch den verantwortlichen Gremien dafür, die Beschaffung der Fahrzeuge für den Schutz der Bürger möglich gemacht zu haben.
In einer ökumenischen Zeremonie segneten die Geistlichen Schmidt und Fuhrmann die Fahrzeuge.
Landrat Rainer Guth sprach einige prägnante Grußworte und stellte insbesondere die zeitgemäße Ausstattung für die überregionale Hilfe heraus, für die die hier getätigten Beschaffungen stünden.

Der hauptamtliche Wehrleiter Christian Füllert führte im Anschluss einige Erläuterungen zu den Einsatzfahrzeugen aus.

Das HLF 20 verfügt neben einer Besatzungsstärke von maximal neun Feuerwehrangehörigen über einen Löschmitteltank von 2 000 l Wasser, eine leistungsfähige Pumpe, 3 Wärmebildkameras, eine hydraulisch betriebene Rettungsschere und Rettungsspreizer sowie einen akkubetrieben, sehr schnell und flexibel einsetzbaren Rettungssatz zum Befreien eingeklemmter Personen, bspw. nach Verkehrsunfällen. Darüber hinaus verfügt es über eine umfassende Beladung für ein breites Spektrum an technischen und allgemeinen Hilfeleistungen.

Die Notwendigkeit des Fahrzeuges ergibt sich aus der Risikoanlayse der Verbandsgemeinde Winnweiler, aber auch beispielsweise aus den Forderungen des vom Land aufgestellten Alarmplans der Autobahn A 63 sowie der Fahrzeugkonzeption des Donnersbergkreises. Es ersetzt ein Tanklöschfahrzeug und einen Rüstwagen, wodurch auch eine höhere Effizienz erzielt wird. Die Gesamtinvestition in das neue HLF 20 beläuft sich auf 375.000, €. Neben einem Landeszuschuss von 77.000 € steuert der Donnersbergkreis ebenfalls einen Betrag von 55.000,- € bei, da das Fahrzeug konzeptionell auch überregional eingesetzt werden soll.

Vor der Vergabe wurde das Fahrzeug europaweit ausgeschrieben, was sicherstellte, dass der günstigste Anbieter den Zuschlag erhielt. Für die Durchführung der Ausschreibung und der Vergabe beauftragte die VG Winnweiler die Kommunalberatung Rheinland-Pfalz als Dienstleister.

Das ersetzte Tanklöschfahrzeug auf Unimog-Fahrgestell wurde zur Feuerwehr Steinbach umstationiert, wo es in diesem Bereich eine Lücke in der Abdeckung mit entsprechenden Einsatzgerätschaften im Ostteil der VG schließt und eine Neubeschaffung dort entbehrlich macht.
Somit stellt diese Investition eine weitere Verbesserung der Sicherheit in der VG Winnweiler und darüber hinaus dar, bei der geringstmöglichen Belastung der öffentlichen Kasse.
Die Kosten des Mannschaftstransportfahrzeugs, ein VW T 6, schlagen mit 42.000,- € zu Buche. Hiervon übernimmt das Land 13.000,- €. Da das Fahrzeug auch zum Transport der Winnweilerer Einheit des Gefahrstoffzuges sowie weiterer Einheiten des Donnersbergkreises eingeplant ist, erwartet die VG Winnweiler auch hierfür noch einen Kreiszuschuss.

Die ersten Einsätze konnten die Fahrzeuge bereits absolvieren und dabei ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahresbericht 2017 der Feuerwehr VG Winnweiler 

Das vergangene Jahr war für die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Winnweiler ereignisreich und fordernd.

Insgesamt galt es 135 Einsätze zu bewältigen. Dies waren von der Summe damit 49 weniger als im Vorjahr, was mitunter auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass die teilweise heftigen, jedoch lokalen Unwetter das Verbandsgemeindegebiet verschonten. Allerdings stellten die Einsätze mitunter in ihrer Brisanz hohe Anforderungen an die Einsatzkräfte. Ferner zeigt sich mit dem Anteil von 35 Brandeinsätzen die Fortsetzung des Trends, dass die Feuerwehren immer öfter zu allgemeinen Hilfeleistungen und Gefahrstoffeinsätzen ausrücken.

So war im Januar ein verunglückter Tanklastzug der Anlass umfassender Sicherungs- und Bergungsmaßnahmen, welche mit der Teileinheit des Gefahrstoffzuges aus Kirchheimbolanden gemeinsam abgearbeitet wurden.

Im Mai war ein Austritt von Ammoniak auf dem Gelände eines Betriebes in Winnweiler zu bewältigen. Dieser Einsatz erforderte nicht nur den Einsatz mehrerer Feuerwehren der Verbandsgemeinde, sondern auch von Gefahrstoffzugeinheiten des gesamten Donnersbergkreises, der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern, des Landkreises Kaiserslautern sowie auch Rettungsdienst- und Polizeikräften. Einen Anstieg gab es auch bei den Einsätzen in Verbindung mit Gasgeruch und ähnlichen Szenarien.  Insgesamt galt es 25 Gefahrstoffeinsätze abzuarbeiten, worunter 5 größere unter Beteiligung des Gefahrstoffzuges waren.

Hinsichtlich der Brandeinsätze war ein herausstechendes Ereignis ein kritischer Wohnungsbrand im Juli, bei dem eine Person durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr zwar aus dem brennenden Zimmer gerettet werden konnte, diese allerdings leider an ihren Brandverletzungen in der Unfallklinik in Ludwigshafen verstarb. 4 weitere Personen konnten jedoch aus dem Gebäude gerettet werden.

Ein Waldbrand im Bereich der Neumühle mit einer betroffenen Fläche von ca. 2 500 m² hielt im April die Feuerwehren Münchweiler, Gonbach, Enkenbach-Alsenborn, Winnweiler sowie die US-Feuerwehr des Heubergs in Atem. Eine historische Dampflock hatte entlang der dort verlaufenden Bahnstrecke das Feuer verursacht, welches in teilweise schwer zugänglichem Gelände mit entsprechend geeigneten Fahrzeugen, 7 Rohren und insgesamt ca. 20 000 l Wasser bekämpft wurde.

Im Juli brannte in Gonbach eine Hütte des dortigen Waldkindergartens. Durch die Feuerwehr konnte ein Übergriff auf umliegenden Wald und weitere Gebäude zwar verhindert werden, das betroffene Objekt selbst brannte jedoch beim Eintreffen bereits in voller Ausdehnung und war leider nicht mehr zu retten.

Ein Großbrand war darüber hinaus im Oktober im Ortsteil Alsenbrück-Langmeil zu bewältigen. Neben einem Carport brannte in Teilen ein Doppelhaus. Es mussten insgesamt 20 Einsatzkräfte unter umluftunabhängigen Atemschutzgeräten und 10 weitere mit Filtergeräten eingesetzt werden.

Im Einsatz beteiligt waren die Wehren Börrstadt, Gonbach, Imsbach, Münchweiler, Sippersfeld und Winnweiler. Zudem wurde eine zweite Drehleiter und Atemschutzgeräteträger aus Enkenbach-Alsenborn angefordert. Insgesamt waren ca. 70 Kräfte im Einsatz involviert.
Insgesamt wurde zu 22 Kleinbränden, 12 Mittelbränden und einem Großbrand ausgerückt.

Im Bereich der technischen Hilfeleistungen stellten Verkehrsunfälle, sowohl auf Bundes- und Landstraßen, aber auch auf der Autobahn, weiterhin einen Schwerpunkt dar. Eine Person kam bei einem Unfall ums Leben und musste unter Einsatz von hydraulischem Gerät von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeugwrack geborgen werden. Bei zahlreichen weiteren Unfällen konnten die Beteiligten glücklicherweise, mitunter auch unter Einsatz von schwerem Gerät, gerettet werden.

Immer öfter rückt die Feuerwehr aber auch zu Notfalltüröffnungen und Unterstützung des Rettungsdienstes, insbesondere mit der Drehleiter, aus.
Insgesamt wurden bei Hilfeleistungen 20 Menschen durch oder unter Beteiligung der Feuerwehr gerettet.

Unwettereinsätze spielten mit 9 Ereignissen im Jahr 2017 entgegen dem allgemeinen Trend eine eher untergeordnete Rolle. Im laufenden Jahr 2018 ist mit 12 Unwettereinsätzen in den ersten 3 Tagen diese Zahl bereits wieder übertroffen.

Mit 24 überörtlichen Einsätzen, jenseits der Verbandsgemeindegrenze, war das abgeschlossene Jahr darüber hinaus in dieser Hinsicht bisher mit großem Abstand Spitzenreiter. Der Schwerpunkt lag hier bei der Unterstützung mit dem Umweltlöschfahrzeug, insbesondere im Stadtgebiet Kaiserslautern, jedoch auch bei Bränden und Hilfeleistungen in umliegenden Verbandsgemeinden. Dies zeigt erfreulicherweise, dass vermehrt ein Denken über die eigenen Grenzen hinaus erfolgt um Synergien zu nutzen.

Jenseits der Einsätze fanden mehrere hochkarätige Aus- und Fortbildungsveranstaltungen statt. Hierzu zählten insbesondere das Symposium zur technischen und medizinischen Unfallrettung im Mai, welches organisationsübergreifend Dozenten und Teilnehmer aus ganz Rheinland-Pfalz hatte. Weiter wurden 4 Wehrführer- und Führungskräftefortbildungen als Tagesseminare durchgeführt. Diese exemplarisch genannten Einzelveranstaltungen dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der grundlegenden Aus- und Fortbildungsbetrieb die Qualität der Einsatzkräfte sichert und dieser für jeden Feuerwehrangehörigen mit etwa 150 Stunden pro Jahr zu Buche schlägt. Ebenso wurden entsprechende Leistungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Brandschutzaufklärung erbracht, insbesondere ist hier der Tag der offenen Tür zu nennen, welcher mehrere Tage intensiver Vor- und Nachbereitung erforderte, aber auch die Brandschutzaufklärung in Schulen und Kindergärten.

Mit insgesamt ca. 3 500 Einsatzstunden auf diesen Leistungen aufgesattelt kommt somit ein beträchtlicher zeitlicher Aufwand für die Gesellschaft durch die nahezu ausschließlich ehrenamtlichen Einsatzkräfte zustande, welcher teilweise unter hoher Stressbelastung und Gesundheitsgefährdung für die Sicherheit der Bürger geleistet wird.

   

 

 

 

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