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Einsatzübung der Absturzsicherungsgruppe der Feuerwehr VG Winnweiler

Am 21.09. übte die Absturzsicherungsgruppe der Feuerwehr VG Winnweiler an einem Baukran in Münchweiler die Sicherung einer in Not geratenen Person.
Die aus Angehörigen verschiedener Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde zusammengesetzte Einheit ist für Einsatzlagen vorgesehen, welche das Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen sowie das Sichern und Retten von Personen erfordern.
Auf der Baustelle des neuen Feuerwehrhauses der Feuerwehr Münchweiler konnte der ca. 20 m hohe Kran nach Absprache mit dem Bauunternehmen für die Übung verwendet werden.
Angenommen wurden, dass eine Person auf dem Kranausleger in eine Notlage geraten war, welche es ihr nicht mehr ermöglichte aus eigener Kraft den Erdboden zu erreichen.
Die Einsatzkräfte übten den sicheren Vorstieg mit entsprechender Ausrüstung und das Sichern sowie Zurückführen der Person.
Ein wichtiger Aspekt bei den Übungen ist auch immer die Abgrenzung zur Höhenrettung, welche auch das freie Hängen in einem Seil umfasst. Die Ausbildung zum Höhenretter und die jährlich erforderliche Fortbildung ist jedoch so umfassend, dass sie in der Regel nur durch Berufsfeuerwehren geleistet werden kann, weshalb in der VG Winnweiler zu entsprechenden Einsätzen die Höhenrettungseinheit der BF Kaiserslautern direkt in der Erstalarmierung inbegriffen ist.
Für alle Beteiligten war die Übung eine wertvolle Erfahrung, welche auch die Vertrautheit mit dem Einsatzmaterial und dem Arbeiten in entsprechender Höhe gesteigert hat.

 

 

 

 

Besichtigungsübung der Feuerwehren Börrstadt und Steinbach unter Beteiligung der Feuerwehr Winnweiler

Am Samstag den 16.09. heulten in Steinbach und Börrstadt die Sirenen.
Dichter Rauch drang aus dem Kindergarten in Steinbach, das lautstarke Piepsen der Rauchwarnmelder war zu vernehmen.
Glücklicherweise handelte es sich nur um eine Übung, welche der jährlichen Überprüfung der Wehren durch die Wehrleitung und den Landkreis diente.
Der Zugführer der Feuerwehr Steinbach erkundete schnell und zielgerichtet die Lage: Zwei Handwerker waren im Untergeschoss des Gebäudes am Arbeiten gewesen, wie die Leiterin des Kindergartens, Frau Breitenbruch, mitteilte, der Brandherd befand sich im Hauswirtschaftsraum, das gesamte Kellergeschoss, der Treppenraum und das Obergeschoss waren aufgrund offenstehender Brandschutztüren verraucht.
Atemschutztrupps der Feuerwehren Steinbach und Börrstadt drangen in das stark verrauchte Gebäude vor und konnten einen Arbeiter, dargestellt durch einen Dummy, aus dem Untergeschoss retten und kurz darauf einen weiteren, welcher sich durch den verrauchten Treppenraum in das Obergeschoss geflüchtet hatte, dort dann aber kollabiert war.
Die Feuerwehr Winnweiler unterstützte mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug in der Gestalt, dass sie die Verletztenablage betreute, die taktische Belüftung des Gebäudes übernahm und einen Sicherheitstrupp für die eingesetzten Atemschutztrupps stellte.
Die Übung war nach der angenommenen Bekämpfung des Brandherdes beendet.

Der Wehrleiter der VG Winnweiler und der anwesende Stv. Kreisfeuerwehrinspekteur Thorsten Schüdzig sowie der Ortsbürgermeister Rainer Bauer zeigten sich bzgl. dem Übungsverlauf sehr zufrieden, welcher auch den hohen Ausbildungsstand der Wehren zeigte.
Dennoch wurde bei der anschließenden Nachbesprechung auch Verbesserungspotenzial erörtert, denn dieses zu erkennen ist einer der primären Ziele von Übungen, welche ein wichtiges Element im kontinuierlichen Verbesserungsprozess darstellen.
Ebenso zeigte die Übung nicht nur die Bedeutung von korrekt verschlossenen Brandschutztüren, sondern auch die Wirksamkeit vernetzter Rauchmeldern, welche in allen Kindergärten der Verbandsgemeinde Winnweiler flächendeckend eingebaut sind.

   

 

 

Gemeinsamer Übungsabend der Bundesrettungshundestaffel mit der Jugendfeuerwehr

Am 11.09 hatte die Jugendfeuerwehr Winnweiler in ihrem Übungsdienst Besuch durch ein Team der Bundesrettungshundestaffel.

Die Jugendlichen bekamen zunächst einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten der Rettungshunde sowie die unterschiedlichen Ausbildungen der Hunde und der Hundeführer.
So wird beispielsweise in Flächensuchhunde, Trümmersuchhunde und Fährtensuchhunde (sog. “Mantrailer”) unterschieden.
Neben Personensuchen im Gelände, sind auch Suchen bei Gebäudeeinstürzen, Erdbeben oder ähnlichen Lagen möglich.

Die Jugendfeuerwehrangehörigen konnten dann die Hunde etwas näher kennenlernen. Für viele war dies auch eine wertvolle Erfahrung, gerade wenn sie sonst noch nicht viel mit Hunden zu tun hatten.

Im Anschluss an die Kennenlernrunde konnten die Hundeteams ihr Können unter Beweis stellen. Die Jugendfeuerwehrangehörigen versteckten sich im Feuerwehrhaus an den verschiedensten Stellen und wurden von den Hunden gesucht. Alle wurden innerhalb kurzer Zeit durch die bemerkenswerten Spürnasen gefunden.

Die Feuerwehr Winnweiler dankt an dieser Stelle der Bundesrettungshundestaffel für die wiederholt tolle Zusammenarbeit in Ausbildung und Einsatz.

  

 

 

Besuch der Feuerwehr Girlan in Südtirol

Am Wochenende vom 01. bis 03. September besuchte eine Abordnung der Feuerwehr Winnweiler die Feuerwehr Girlan in Südtirol.
Der Kontakt zu der Feuerwehr Girlan war über den Südtiroler Feuerwehrverband zustande gekommen und hatte neben dem kulturellen Austausch auch den Erfahrungs- und Erkenntnisaustausch im Feuerwehrwesen zum Ziel.

Nach einem Rundgang durch den historischen Ortskern am Freitagabend wurde am nächsten Tag das Feuerwehrhaus besichtigt. Neben angenehmen Gesprächen waren durchaus auch interessante Erkenntnisse zu Techniken und Taktiken der Südtiroler Feuerwehren zu verbuchen.

So war beispielsweise ein Pick-Up mit einem modularem Wechselcontainersystem sehr interessant, da dieses sich hervorragend für einen flexiblen Einsatz in schwierigem Gelände eignet und durch auf Rollen gelagerte Wechselcontainer einen schnellen und vielseitigen Einsatz ermöglichen.
Ein Unterschied zu der gängigen Einsatztaktik in Deutschland, von einigen Ausnahmen abgesehen, ist dass die Südtiroler Feuerwehren grundsätzlich im Innenangriff mit einem 3er-Atemschutztrupp vorgehen und auch bei der Gebäudebrandbekämpfung meist Schnellangriffseinrichtungen mit einem 50 m- Hochdruckschlauch (16 bar-Technologie) nutzen. Dies hat einen sehr schlagkräftigen und schnellen Trupp zur Folge, der darüber hinaus auch auf Eigennotlagen, wie bspw. einen durch Kreislaufkollaps bewusstlosen Kameraden, sehr gut reagieren kann. Der Nachteil gegenüber dem in Deutschland üblichen Zweimann-System ist der erhöhte Personalbedarf.
Die Feuerwehr Girlan zeigt sich mit einem TLF 2000 (mit Gruppenkabine und umfassender löschtechnischer Beladung, u.a. auch 2 x 50 m-Schnellangriffseinrichtung, Belüftungsgerät, usw. – daher nicht mit dem deutschen TLF 2000, welches einen deutlich geringeren Einsatzwert hat, vergleichbar), einem Pick-Up, einen Vorausrüstwagen und einem geländegängigen Kommandowagen durchaus für den 2 000 Einwohner umfassende Ort als sehr gut ausgestattet. Bemerkenswert ist auch die Mitgliederzahl von gut 70 Einsatzkräften, was von einer sehr hohen Verwurzelung der Feuerwehr im Ortsgeschehen spricht. Die Situation zeigte sich in diesbezüglich in den umliegenden Ortschaften ähnlich.
Grundsätzlich zeigt der Besuch wieder einmal, dass ein Blick über den Tellerrand hinaus immer neue Impulse bringt und es sicher gut wäre, dass die eigenen Standards auch öfters durch diese überdacht werden.

Erwähnenswert ist an dieser Stelle auch, dass Südtirol die einzige Region in Italien ist, welche aufgrund der ehemaligen traditionellen Zugehörigkeit zu Österreich über Freiwillige Feuerwehren verfügt. Dies ist eine von vielen Besonderheiten der autonomen Region, in der auch Deutsch noch eine offizielle Amtssprache ist.
Wartet man im ländlichen Bereich in anderen Regionen des meist zentralistisch organisierten Italiens mitunter eine halbe Stunde oder länger auf die Feuerwehr, so kommt in Südtirol in deutlich schnellerer Zeit, meist unter 10 Minuten, Hilfe. Dies lässt eher den Vergleich mit dem engmaschigen, hauptsächlich auf Ehrenamtlichkeit beruhenden System, in Deutschland zu.
Auch die verwendete Technik orientiert sich in Südtirol an der des deutschsprachigen Europas, so dass hier viele Gemeinsamkeiten erkannt wurden.

Nach dem Besuch des Feuerwehrhauses erfolgte noch ein kurzer Ausflug in die schöne Umgebung von Girlan und der Tag wurde im Anschluss bei einem Dorffest ausklingen gelassen. Am Folgetag erfolgte dann die Heimreise.

       

Beteiligung bei der Großübung des Donnersbergkreises “DONAR II” in Göllheim

Am 26.08. fand in der VG Göllheim eine Großübung der Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinheiten des Donnersbergkreises statt.

Die Übung war seit Februar diesen Jahres von der Brandschutzdienststelle zusammen mit der Leitung des Dyckehoffwerkes in Göllheim geplant und vorbereitet worden.

Neben allen Feuerwehreinheiten der VG Göllheim, kam der Gefahrstoffzug des Landkreises, die Führungsgruppe, die Abschnittsleitung Gesundheit, der Löschzug Wasser, ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Hettenleidelheim, ein Tanklastzug mit Schaummittel der Werkfeuerwehr Evonik Worms, der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Kaiserslautern, der Einsatzleitwagen 2 und der ABC-Erkundungskraftwagen der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern, ein Messfahrzeug aus dem Landkreis Kusel, Rettungswagen der SEG sowie weitere Führungs- und Unterstützungskräfte zum Einsatz.
Aus der VG Winnweiler nahm die Teileinheit des Gefahrstoffzuges mit einem Mehrzweckfahrzeug (MZF), das Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 und die der Führungsgruppe angegliederte Drohneneinheit  teil. Die insgesamt ca. 250 Einsatzkräfte wurden im Anschluss der Übung darüber hinaus von der SEG-V mit Essen versorgt.

Angenommen wurde bei der Großübung ein Reifelagerbrand und ein parallel dazu stattfindender Gefahrstoffunfall.
Neben den Brandbekämpfungsmaßnahmen, wurde der Austritt des Gefahrstoffes eingedämmt und ein Mensch gerettet. Darüber hinaus musste eine umfassende Wasserversorgung aufgebaut und die Logistik mit Atemschutzgeräten und Schaummittel in großen Mengen sichergestellt sowie die Löschwasserrückhaltung durchgeführt werden.
Zur Erfassung und Abklärung einer angenommenen Schadstoffwolke wurde der Einsatz sowie die Koordination von überregionalen Messfahrzeugen geübt. Ferner wurde auch das KATWARN-System beprobt, über das im Ernstfall Informationen an die Bevölkerung gegeben werden kann.
Ein wichtiger Aspekt war die Zusammenarbeit mit der Werkleitung und das Zusammenspiel der jeweiligen Maßnahmen und Notfallpläne.

Das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Winnweiler wurde bei den Brandbekämpfungs- und Wasserversorgungsmaßnahmen eingesetzt, während das Mehrzweckfahrzeug im Gefahrstoffzug eingebunden war.

Die Drohne der Feuerwehr Winnweiler lieferte Fotos für die Führungsgruppe, welche in einem Raum des Verwaltungsgebäudes des Werkes untergebracht war, um einen Gesamteindruck über die Lage zu erhalten. Insbesondere auch für die Übungsnachbereitung und Dokumentation erwies sich dieses Mittel als sehr wertvoll.

Die insgesamt etwa 4 Stunden andauernde Übung hat eine Vielzahl von Erkenntnissen erbracht. Die vordringlichste ist jedoch sicher, dass man im Donnersbergkreis mittlerweile auf Großschadenereignisse gut vorbereitet ist.

 

Durchführung eines Brandversuches in Zusammenarbeit mit einem Entwicklungsbüro

Am 14.08. wurde auf einem frisch abgeernteten Getreidefeld ein Vegetationsbrandversuch durchgeführt.

Ein in der Entwicklung einer neuen Brandschutzfaser (Tevoryl (C)) tätiges Ingenieurbüro, hatte dies über die Wehrleitung der Feuerwehr VG Winnweiler angefragt.

Der Test sollte Aufschluss darüber geben, ob die Keramikfaser, neben ihren Einsatzmöglichkeiten beim baulichen Brandschutz, auch zum Objektschutz bei Vegetationsbränden größeren Ausmaßes Verwendung finden kann. So ist bspw. ein präventiver Einsatz zum Schutz von Ortschaften oder Einzelgebäuden in Staaten Südeuropas oder anderen waldbrandgefährdeten Gebieten denkbar.

Bei dem Feldversuch wurde mit Hilfe einer Motorfräse zunächst ein kleiner, ca. 20 cm tiefer Graben ausgehoben und in diesem dann in ca. 5 m Abständen Pfähle eingebracht, zwischen denen Bahnen der Brandschutzfaser bis auf ca. 1,50 m Höhe gespannt wurden. Vor der Barriere wurde Stroh auf einer Fläche von ca. 500 m² geschichtet, um eine entsprechende Brandlast zu simulieren.
Der Brandversuch war darüber hinaus mit der zuständigen Behörde abgestimmt.

Zwei Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehr Winnweiler und weitere Kräfte waren zugegen, um jederzeit bei Fehlentwicklungen eingreifen zu können. Die Drohne dokumentierte den Versuchsverlauf eindrucksvoll aus der Luft.

Die Brandbarriere verhinderte zuverlässig ein Weiterlaufen des Feuers. Durch den gefrästen Graben konnte ein Unterlaufen verhindert werden, ebenso erfolgte keine Brandausbreitung durch Funkenflug, da dieser durch die Höhe der Wand gut kontrolliert wurde.
Eindrucksvoll zeigten sich die Eigenschaft der Brandschutzfaser in der Wärmebildkamera, in der ersichtlich war, dass vor der Barriere Temperaturen über 800 ° C herrschten, auf der brandabgekehrten Seite, trotz des dünnen und relativ flexiblen Stoffes jedoch lediglich ca. 150 ° C herrschten.

Die Feuerwehr Winnweiler hofft damit einen Beitrag zur Verbesserung der Schutzmöglichkeiten im Bereich von Wald- und Flächenbränden geleistet zu haben und bedankt sich zusammen mit dem Ingenieurbüro Clemens Fischer nochmals recht herzlich bei der Familie Ritzmann für die Möglichkeit der Nutzung eines Feldes.

 

 

 

Indienststellung einer Drohne bei der Feuerwehr Winnweiler

Am ersten Wochenende im Juli fand in den Feuerwehr Winnweiler die Ausbildung in der Steuerung der kürzlich erworbenen Drohne statt.
Neben den technischen Aspekten der Steuerung, wurde von einem Fachunternehmen auch rechtliche Grundlagen und einsatztaktische Möglichkeiten vermittelt.

An der insgesamt 16 Stunden währenden Ausbildung nahmen 9 Feuerwehrangehörige Teil. Ein Anteil der Ausbildungskosten wurden vom Feuerwehrförderverein Winnweiler getragen.

Der Quadrocopter verfügt über eine normalsichtige und eine Wärmebildkamera und kann somit ein breites Einsatzspektrum abdecken.
So erhält die Einsatzleitung die Fähigkeit sich einen schnellen und dauerhaften Überblick an Einsatzstellen zu verschaffen und in Echtzeit die Lage und Kräftepositionierung zu verfolgen. Beispielsweise ist dies von Bedeutung bei Einsätzen in verschachtelter Bebauung, Großbränden und bei größeren Verkehrsunfällen.
Insbesondere für Einsatzlagen wie Personensuchen, Wasserrettungseinsätzen, Gefahrstoffeinsätzen oder Waldbränden, wie sie in den letzten Monaten und Jahren auch vermehrt zu bewältigen waren, ist die Drohne jedoch eine bedeutende Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten.
Ein nicht zu verkennender Faktor ist der, dass auch mit Hilfe der Fernübertragen in einem Lagezentrum die jeweilige Situation beurteilt, aber auch der Einsatz hochwertig dokumentiert werden kann.

Da der Quadrocopter für den Einsatz im ganzen Donnersbergkreis zur Verfügung stehen soll, hat sich dieser bei der Beschaffung entsprechend beteiligt und bindet ihn in die Konzepte zur überregionalen Gefahrenabwehr ein.

Die Leitung der Feuerwehr Winnweiler zeigt sich überzeugt, dass somit für ein großes Einsatzgebiet ein verhältnismäßig kostengünstiges, jedoch sehr wertvolles und zukunftsweisendes Einsatzmittel zur Verfügung steht.

   

 

 

 

Symposium zur technisch-medizinischen Unfallrettung

Am Freitag den 12.05. und dem darauffolgenden Samstag fand in Winnweiler erstmalig ein Symposium zur technischen-medizinischen Unfallrettung statt.
Die Feuerwehr Winnweiler hatte dieses Ausbildungswochenende organisiert, um der rasanten Entwicklung in dem Bereich der Fahrzeugtechnologie zu entsprechen, aber auch die jüngsten Erkenntnisse aus dem medizinischen Bereich umzusetzen.
Insbesondere stand jedoch der Austausch zwischen den Organisationen im Vordergrund, welche bei Unfallgeschehen zusammenwirken. In der Praxis hat sich oft gezeigt, dass Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst an Einsatzstellen zwar das gleiche Ziel verfolgen, nämlich den betroffenen Menschen bestmöglich zu helfen, oftmals jedoch die Perspektiven und Notwendigkeiten des jeweils anderen nicht hinreichend kennen.
Am Freitagabend fanden sich erfreulich viele Vertreter, insgesamt knapp 100 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus dem ganzen Donnersbergkreis, den Landkreisen Kaiserslautern, Bad-Kreuznach, Südwestpfalz sowie der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern, Rettungsdienstangehörige, Angehörige der im Katastrophenschutz eingebundenen Hilfsorganisationen sowie des THW zu den Vorträgen in der Aula der Realschule Plus in Winnweiler ein. Experten der Berufsfeuerwehren Wiesbaden und Ludwigshafen führten die neusten Grundsätze und Untersuchungsergebnisse zum technischen und taktischen Vorgehen bei Verkehrsunfällen aus. Ein Schwerpunkt war hier auch die herausfordernde Thematik der Abhandlung von Unfällen mit LKW.
Ein Leitender Notarzt sowie ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst des Donnersbergkreises erläuterten die Belange des Rettungsdienstes und die Sichtungssystematik bei einem Massenanfall von Verletzten. Der Stellvertretende Leiter der Rettungsdienst Westpfalz GmbH führte die strukturelle Aufstellung des Rettungsdienstes in der Region aus und leitete dann zu den Auswirkungen von dieser auf die Einsatzabläufe über.
Final rundete ein Verbindungsbeamter der Polizei die Vortragsreihe ab, indem er Arbeitsweise und Prioritäten seiner Organisation bei den jeweiligen Schadenlagen umfassend und anschaulich schilderte.
Der Abend wurde mit einer Podiumsdiskussion aller Referenten und einem aufschlussreichen Meinungsaustausch abgeschlossen.
Am darauffolgenden Samstag konnten 32 Feuerwehrangehörige sowie 2 Vertreter des THW an insgesamt 4 Stationen nahe der Feuerwache Winnweiler praktisch die Rettungsmöglichkeiten an Fahrzeugwracks üben.Im Verlauf des Tages wurde mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät, Seilwinden, Handwerkzeugen und weiteren Hilfsmitteln die Befreiung aus den verschiedensten Unfalllagen ausgebildet. Hierzu wurden 9 PKW-Wracks entsprechend realistisch präpariert. Am Nachmittag wurde dann in einer Abschlussübung ein Unfall zwischen 2 LKW und 3 PKW simuliert.
Angenommen wurden dabei insgesamt 14 teils schwerstverletzte und eingeklemmte Personen. Die Verletzten wurden durch 3 Dummys und 10 Verletztenmimen dargestellt. Die Verletztendarsteller, welche sich aus Personal der Bundesrettungshundestaffel und Feuerwehrangehörigen zusammensetzte, wurden von der Schminkgruppe des Roten Kreuzes realistisch geschminkt und spielten ihr Verhalten entsprechend den angenommenen Verletzungen.
Den Einsatzkräften der Feuerwehr, des THW, der Schnelleinsatzgruppe Sanität des Katastrophenschutzes, des Rettungsdienstes sowie dem Leitenden Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst mit dem Führungsfahrzeug des Landkreises bot sich daher ein eindrucksvolles und forderndes Szenario. Es galt die Sichtung und Prioritätenfestlegung für die Behandlung der Patienten festzulegen, da gerade in der Erstphase eines Einsatzes noch nicht ausreichend Kräfte vor Ort sind, um allen gleichzeitig helfen zu können. Rettungsdienst und Feuerwehr mussten sich dann auch engmaschig absprechen, damit die kritischen Patienten schnellstmöglich aus den Fahrzeugen mit hydraulischen Geräten gerettet werden konnten. Mitunter mussten zwei eingeklemmte LKW-Fahrer sowie mehrere schwer eingeklemmte Personen aus PKW, einer davon komplett unter einem Sattelauflieger befindlich, mit technischen Maßnahmen befreit und medizinisch versorgt werden.
Bei dieser Abschlussübung konnten daher die in den beiden Tagen vermittelten theoretischen und praktischen Inhalte in die Tat umgesetzt werden.
Alle Teilnehmer bewerteten den Erkenntnisgewinn und den gemeinsamen Austausch als überaus positiv. Insbesondere wurde durch die Veranstaltung der Geist der Ganzheitlichkeit der Gefahrenabwehr geschärft.  

 

5_KATWARN_logo-120x46_jda“KatWarn” für behördliche Warnung bei Großschadenslagen direkt auf Ihr Handy.In den letzten Wochen wurde bereits in den Medien über die Telefon-App “KatWarn” berichtet. Diese Anwendung wurde vom Land Rheinland-Pfalz zusammen mit „Fraunhofer FOKUS“ entwickelt, kann kostenlos auf Smartphones herunter geladen werden und warnt frühzeitig vor drohenden Gefahren bei Großschadenslagen. Beispielsweise bei Großbränden, Bombenfunde bzw. -entschärfungen oder Unwetterlagen. Auf Wunsch kann mit Hilfe des GPS-Empfängers im Handy die Anwendung den Aufenthaltsort bestimmen und somit vor regionalen Gefahren warnen. Zudem bietet die Webseite von KatWarn die Möglichkeit sich per SMS zu registrieren und somit Unwetterwarnungen ohne die Nutzung dieser App zu erhalten.Weitere Details und Links zum Download finden Sie unter www.katwarn.de oder im Android Google-Play-Store bzw. Apple App Store wenn Sie nach “katwarn” suchen.