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Aktuelles

Symposium zur technisch-medizinischen Unfallrettung

Am Freitag den 12.05. und dem darauffolgenden Samstag fand in Winnweiler erstmalig ein Symposium zur technischen-medizinischen Unfallrettung statt.
Die Feuerwehr Winnweiler hatte dieses Ausbildungswochenende organisiert, um der rasanten Entwicklung in dem Bereich der Fahrzeugtechnologie zu entsprechen, aber auch die jüngsten Erkenntnisse aus dem medizinischen Bereich umzusetzen.
Insbesondere stand jedoch der Austausch zwischen den Organisationen im Vordergrund, welche bei Unfallgeschehen zusammenwirken. In der Praxis hat sich oft gezeigt, dass Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst an Einsatzstellen zwar das gleiche Ziel verfolgen, nämlich den betroffenen Menschen bestmöglich zu helfen, oftmals jedoch die Perspektiven und Notwendigkeiten des jeweils anderen nicht hinreichend kennen.

Am Freitagabend fanden sich erfreulich viele Vertreter, insgesamt knapp 100 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus dem ganzen Donnersbergkreis, den Landkreisen Kaiserslautern, Bad-Kreuznach, Südwestpfalz sowie der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern, Rettungsdienstangehörige, Angehörige der im Katastrophenschutz eingebundenen Hilfsorganisationen sowie des THW zu den Vorträgen in der Aula der Realschule Plus in Winnweiler ein.

Experten der Berufsfeuerwehren Wiesbaden und Ludwigshafen führten die neusten Grundsätze und Untersuchungsergebnisse zum technischen und taktischen Vorgehen bei Verkehrsunfällen aus. Ein Schwerpunkt war hier auch die herausfordernde Thematik der Abhandlung von Unfällen mit LKW.
Ein Leitender Notarzt sowie ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst des Donnersbergkreises erläuterten die Belange des Rettungsdienstes und die Sichtungssystematik bei einem Massenanfall von Verletzten. Der Stellvertretende Leiter der Rettungsdienst Westpfalz GmbH führte die strukturelle Aufstellung des Rettungsdienstes in der Region aus und leitete dann zu den Auswirkungen von dieser auf die Einsatzabläufe über.
Final rundete ein Verbindungsbeamter der Polizei die Vortragsreihe ab, indem er Arbeitsweise und Prioritäten seiner Organisation bei den jeweiligen Schadenlagen umfassend und anschaulich schilderte.
Der Abend wurde mit einer Podiumsdiskussion aller Referenten und einem aufschlussreichen Meinungsaustausch abgeschlossen.

Am darauffolgenden Samstag konnten 32 Feuerwehrangehörige sowie 2 Vertreter des THW an insgesamt 4 Stationen nahe der Feuerwache Winnweiler praktisch die Rettungsmöglichkeiten an Fahrzeugwracks üben.

Im Verlauf des Tages wurde mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät, Seilwinden, Handwerkzeugen und weiteren Hilfsmitteln die Befreiung aus den verschiedensten Unfalllagen ausgebildet. Hierzu wurden 9 PKW-Wracks entsprechend realistisch präpariert.

Am Nachmittag wurde dann in einer Abschlussübung ein Unfall zwischen 2 LKW und 3 PKW simuliert.
Angenommen wurden dabei insgesamt 14 teils schwerstverletzte und eingeklemmte Personen. Die Verletzten wurden durch 3 Dummys und 10 Verletztenmimen dargestellt. Die Verletztendarsteller, welche sich aus Personal der Bundesrettungshundestaffel und Feuerwehrangehörigen zusammensetzte, wurden von der Schminkgruppe des Roten Kreuzes realistisch geschminkt und spielten ihr Verhalten entsprechend den angenommenen Verletzungen.
Den Einsatzkräften der Feuerwehr, des THW, der Schnelleinsatzgruppe Sanität des Katastrophenschutzes, des Rettungsdienstes sowie dem Leitenden Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst mit dem Führungsfahrzeug des Landkreises bot sich daher ein eindrucksvolles und forderndes Szenario. Es galt die Sichtung und Prioritätenfestlegung für die Behandlung der Patienten festzulegen, da gerade in der Erstphase eines Einsatzes noch nicht ausreichend Kräfte vor Ort sind, um allen gleichzeitig helfen zu können. Rettungsdienst und Feuerwehr mussten sich dann auch engmaschig absprechen, damit die kritischen Patienten schnellstmöglich aus den Fahrzeugen mit hydraulischen Geräten gerettet werden konnten. Mitunter mussten zwei eingeklemmte LKW-Fahrer sowie mehrere schwer eingeklemmte Personen aus PKW, einer davon komplett unter einem Sattelauflieger befindlich, mit technischen Maßnahmen befreit und medizinisch versorgt werden.
Bei dieser Abschlussübung konnten daher die in den beiden Tagen vermittelten theoretischen und praktischen Inhalte in die Tat umgesetzt werden.

Alle Teilnehmer bewerteten den Erkenntnisgewinn und den gemeinsamen Austausch als überaus positiv. Insbesondere wurde durch die Veranstaltung der Geist der Ganzheitlichkeit der Gefahrenabwehr geschärft.

 

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