Am 10.12. fand in Breunigweiler ein Realbrandversuch der RPTU Kaiserslautern statt, welcher durch Kräfte der Feuerwehr Winnweiler begleitet und abgesichert wurde. Zudem wurde die Drohne für die Dokumentation aus der Luft eingesetzt. Das Versuchsobjekt war ein zweistöckiges Gebäude, welches aus einem Erdgeschoss aus nicht brennbaren Materialien und einem ersten Stock in Holzbauweise bestand. Zur Durchführung des Brandversuchs wurden im Erdgeschoss zwei Palettenstapel aus Holz entzündet. Das Gebäude war zuvor umfangreich verkabelt worden, um die Daten zur Brandausbreitung und Temperaturentwicklung möglichst genau erfassen zu können. Die Versuchsdauer lag bei 90 Minuten, im Anschluss begannen die Löschmaßnahmen.
Ziel des Versuchs war es, die Standfestigkeit des Holzbaus in Bezug auf die Flammen unter Beweis zu stellen. Nach 90 Minuten hatte dieser kein Feuer gefangen, womit das Versuchsziel erreicht war. Laut Vertretern der RPTU Kaiserslautern-Landau lag dies an der Verarbeitung von Lehmbauplatten und Lehmputz sowie an der Verwendung einer Holzfaserdämmung in der Innenwand. Die Löscharbeiten im Anschluss gestalteten sich dennoch umfangreich, da die gesamte Rückwand, die Zwischenwände und die Hälfte der Seitenwände entfernt werden mussten, um alle Glutnester, unter anderem in der Dämmung des Gebäudes, tiefenwirksam ablöschen zu können.
Brandversuch:

Nachlöscharbeiten:




