B 106 – Waldbrand nahe der Kronbuchhütte


Einsatz-Nummer:B 106
Datum:23.07.2019
Alarmierung:17:40
Einsatzende:22:00
Einsatz-Stichwort:Waldbrand

Am Dienstagabend löste der Brand einer Forstmaschine im Waldgebiet nahe der Kronbuchhütte Gemarkung Imsbach einen Waldbrand aus, welcher sich letztendlich über circa 400 Quadratmeter erstreckte.

Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr Winnweiler gingen zunächst von zwei verschiedenen Seiten unter Pressluftatmern und mit mehreren C-Leitungen vor, um das Feuer einzudämmen, somit eine weitere Ausbreitung zu verhindern und schlussendlich zum Brandherd zu gelangen. Da es sich um Fichtenwald handelte, welcher aufgrund der Witterungsverhältnisse zusätzlich sehr trocken war, breitete sich das Feuer schnell aus. Dennoch gelang es den Kräften die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Anfänglich stellte die Wasserversorgung ein großes Problem dar, da sowohl das Tanklöschfahrzeug als auch das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Wasser der Feuerwehr Winnweiler noch beim Scheunenbrand in Ruppertsecken (B 105) gebunden waren. Diese konnten dort jedoch schnell herausgelöst werden und fuhren die Einsatzstelle an. Ebenfalls wurden die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Steinbach, Falkenstein, Rockenhausen, Dannenfels, Kirchheimbolanden und Göllheim und außerdem auch das der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern alarmiert. Hierbei mussten die Fahrzeuge teilweise ebenfalls aus der Einsatzstelle in Ruppertsecken herausgelöst werden.

Nachdem die Kräfte bis zum Brandherd vordringen konnten, wurde die Forstmaschine mit Schaummittel abgelöscht und auf möglicherweise auslaufende Betriebsstoffe kontrolliert. Anschließend wurde die Maschine weiterhin gekühlt. Das abgebrannte Waldgebiet wurde ebenfalls mit Wärmebildkameras auf Glutnester kontrolliert, welche anschließend abgelöscht wurden.

Da die Maschine auch nach einigen Stunden noch Wärme abstrahlte, wurde durch die Feuerwehr Münchweiler eine Nachtwache gestellt, die das Gebiet im Auge behielt.

Ebenfalls im Einsatz waren die Ortswehren Imsbach, Katzenbach und Gehrweiler, sowie der stellv. Kreisfeuerwehrinspektor Thorsten Schüdzig, ein Brandschutz RTW und die Polizei.