B 031 – Zimmerbrand mit Menschenrettung in Sippersfeld


Einsatz-Nummer: B 031
Datum: 09.03.2019
Alarmierung: 15:19
Einsatzende: 19:15
Einsatz-Stichwort: Rauchentwicklung aus Gebäude - Menschenleben in Gefahr

Die Feuerwehren Sippersfeld, Breunigweiler und Winnweiler wurden zu einer unklaren Rauchentwicklung aus einem Gebäude im Ortskern von Sippersfeld alarmiert.
Da vom Anrufer angegeben wurde, dass wohl noch eine Person im Gebäude ist, wurden ebenso 2 Rettungswagen und der Rettungshubschrauber Air Rescue Pfalz entsendet.

Die nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Sippersfeld gingen umgehend unter Atemschutz in das verrauchte Gebäude vor. Sie fanden im Dachgeschoss eine leblose Person, welche sie sofort nach draußen brachten. Hierbei wurden sie von Feuerwehrangehörigen der inzwischen eingetroffenen Feuerwehr Winnweiler unterstützt.
Leider konnte bei dem 92-jährigen Bewohner des Gebäudes von einem Arzt nur noch der Tod festgestellt werden.

Ursächlich war der Brand eines ca. 1 m² großen Bereiches einer Holzbalkendecke, zwischen dem Erdgeschoss und dem Dachgeschoss. Dieser war innerhalb weniger Augenblicke gelöscht. Mit Hilfe eines elektrisch betriebenen Hochleistungslüfters wurde bereits in der Erstphase des Einsatzes der Rauch aus dem Gebäude entfernt.

Da durch den Brand ein Holzbalken vollständig zerstört wurde, zog der Einsatzleiter der Feuerwehr einen Baufachberater des THW hinzu. In Abstimmung mit diesem, wurde von der Feuerwehr die Decke abgestützt.

Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr alarmiert, von denen etwa 20 direkt vor Ort eingesetzt wurden. Die restlichen verblieben, u.a. auch aufgrund der engen Ortsverhältnisse, in einem definierten Bereitstellungsraum. Neben den bereits erwähnten Rettungsdienstkräften, war auch der Führungsdienst des Donnersbergkreises, der Kreisfeuerwehrinspektor sowie der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Winnweiler an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr Wartenberg-Rohrbach übernahm die Sicherstellung der Einsatzverpflegung.

Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt und die Einsatzstelle wurde an diese übergeben.